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Vereinsfahrt nach Frankreich

02.10.2019 - 09.10.2019

Organisation:
Bereits in der Mitte des Jahres 2018 begannen die ersten Vorbereitungen für die im Oktober 2019 anstehende Vereinsfahrt. Traditionell begibt sich der gesamte Verein alle drei Jahre auf Reisen. Vor sechs Jahren fuhr der Verein auf die Nordseeinsel Borkum, 2016 ging die Vereinsfahrt in die Schweiz und nun fuhr der Verein mit 55 Personen nach Nordfrankreich. Der Vorstand organisierte frühzeitig Unterkunft und Busunternehmen. Nach einer erfolgreichen Schützenfestsaison 2019 wurde ein Teil der Einnahmen für die Frankreichfahrt eingespart, um allen Mitgliedern die Teilnahme kostengünstig zu ermöglichen. Der Fachbereich Catering kümmerte sich wie schon in der Schweiz um die Verpflegung vor Ort und meisterte so auch den Großeinkauf kurz vor Abfahrt. Die Planung des Programms übernahm der Fachbereich Jugend und sorgte für ein abwechslungsreiches Programm mit Spielen und einem Ausflüg zu einer bekannten Attraktion in Frankreich.

Tag 1:   
Am 02.10.19 ging es um 22:00 Uhr in Richtung Frankreich. Die Koffer wurden eingepackt und alle Musikerinnen und Musiker waren gespannt auf eine gemeinsame Woche. Natürlich durften auch die Instrumente nicht fehlen, sodass sich ein gepackter Bulli mit allen Instrumenten, der Verpflegung und sämtlichen benötigten Dingen zudem mit auf den Weg machte.              
Nach ca. 15 Stunden Fahrt erreichten wir dann um 13 Uhr Valognes in der französischen Normandie. Nachdem alle ihre Zimmer bezogen haben und der Bulli und der Bus ausgeräumt waren, erkundeten unsere Musikerinnen und Musiker das große Gelände und die verschiedenen Häuser. Das erste gemeinsame Abendessen rundete den Tag ab.

Tag 2:   
Ausgeschlafen und gut erholt begann der zweite Tag in Frankreich mit einem gemeinsamen Frühstück. Im Anschluss begannen die Proben für das am Samstag geplante Konzert auf dem Marktplatz in Valognes. Neben international bekannten Stücken wie „The Lion King“ oder „Heal the world“ präsentierten wir auch die französische Nationalhymne und das bekannte Lied „Can Can“. Mit mehreren kleinen Pausen ging der Tag schnell über in die Abendstunden. Hier stand die „Musikverein-Talentshow“ auf dem Programm. In kleinen Gruppen hatten sich alle ein weiteres Talent – neben der Musik – über den Tag überlegt und am Abend zum Besten gegeben. Es war ein voller Erfolg.

Tag 3:   
Am Samstagmorgen machten wir uns dann auf den Weg zum Marktplatz der Stadt Valognes. Um 11 Uhr begann das schon vor Reisebeginn in Valognes angekündigte Konzert. Einige Menschen blieben im Vorbeigehen stehen, um zuzuhören. Als besonderen Gast durften wir den Bürgermeister der Stadt Valognes begrüßen, der uns im Anschluss an das Konzert in das Rathaus einlud. Dort wurden wir im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft begrüßt und überreichten uns die gegenseitigen Gastgeschenke. Der Vormittag wurde mit einem gemeinsamen „Glas der Freundschaft“ und vielen interessanten Gesprächen abgerundet. Am Nachmittag erkundeten unsere Musikerinnen und Musiker die Stadt, bis es dann wieder zurück in die Unterkunft ging. Bei kleinen Gemeinschaftsspielen endete der aufregende Tag.

Tag 4:   
Der Sonntag stand ganz unter dem Motto „Gala-Tag“. Das Catering-Team stellte sein Können unter Beweis und zauberte alles auf den Frühstücks- und Abendbrottisch, was in der kleinen, aber sehr schönen französischen Küche möglich war. Tagsüber wurden Servietten gefaltet, die Tische dekoriert und in der Küche geholfen. Nach dem noblen Abendessen – natürlich ganz im Dresscode Gala – begann der Abend, an dem sowohl jung als auch alt gemeinsam auf der Tanzfläche ihr Bestes gaben.

Tag 5:   
Am Montagmorgen stiegen dann alle wieder früh in den Bus und es ging zu Le Mont Saint Michel – eines der bekanntesten Wahrzeichen Frankreichs. Ein anschauliches und imposantes Bauwerk direkt im Wattenmeer an der französischen Küste. Dort angekommen begann die Führung mit Audio-Guides und alle waren beeindruckt von der Geschichte dieses Bauwerkes. Gegen Nachmittag erreichten wir wieder unsere Unterkunft und ließen den Tag gemütlich ausklingen.

Tag 6:   
Am letzten Tag konnten die Mitfahrenden selbst das Programm bestimmen. Die Idee des Busfahrers mit dem Bus zum Strand zu fahren wurde gut angenommen. Am Strand angekommen trauten sich einige Musikerinnen und Musiker in das eiskalte Meer. Auf dem Rückweg wurde an einem typisch französischen Supermarkt gehalten, sodass für genug Proviant für die Heimreise gesorgt werden konnte. Wieder in der Unterkunft angekommen, wurden die Koffer gepackt und gegen Abend startete die Heimreise an. Aufgrund eines schweren Verkehrsunfalls in Belgien, welcher einen vierstündigen Stau zur Folge hatte, kam wir am späten Mittwochnachmittag nach 20 Stunden wohlbehalten wieder in Langen an. Trotz der verzögerten und dadurch sehr langen Heimfahrt bestanden viele der Musiker auf die wöchentliche Probe am Abend J – die natürlich nicht stattfand.

In diesem Sinne bedanken wir uns bei allen Organisatoren, die diese Fahrt, auf welche Weise auch immer, möglich gemacht haben und natürlich auch bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die zeigten, dass sie mit Spaß dabei sind. Danke!